Sonntag, 30. Oktober 2011

Worte

"Nichts auf der Welt ist dem Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt!" (H. Hesse)
Wer bin ich?
Ich halte mich für einen bestimmten Menschen, jedoch stimmt diese Annahme oft nicht mit dem überein, was andere Menschen über mich denken. Meine Gedanken sind nicht immer das, was ich nach außen hin von mir gebe; und meine Taten entsprechen nicht immer meinen eigentlichen Wünschen.
Diese Differenz wird im Laufe meines Lebens immer größer: Denn je älter ich werde, desto mehr Zeit werde ich gehabt haben, um nachzudenken - und damit letzten Endes mein Innerstes von der Außenwelt abzugrenzen. Ich könnte niemals den Menschen nach außen hin vertreten, der sich tatsächlich in mir erstreckt.
Ich denke meist vielschichtig, auf mehreren Ebenen; fühle gleichzeitig unterschiedlichste emotionelle Regungen aus meinem Innersten; und zusätzlich strömen Umwelteinflüsse auf mich ein, wodurch das Produkt all dieser Faktoren niemals durch den Bruchteil meiner Selbst – nämlich durch das, was ich durch mein äußeres Verhalten von mir zeige – komplett nach außen hin abgedeckt werden könnte.
Immerhin - so müsste man meinen - kenne ich das, was ich nach außen hin zeige, da es ja immerhin ein Teil von mir ist; jedoch ist das, was bei den anderen Menschen ankommt nicht zwingend das, was ich tatsächlich beabsichtigt habe: Folglich kenne ich nicht einmal den Menschen, den ich nach außen hin zeige. Ich weiß nicht, wer ich in der Außenwelt bin – und die Außenwelt weiß nicht, wer sich hinter dem äußeren Anschein verbirgt.
Keiner kennt den anderen; und die Welt ist ein seltsames Konstrukt voller subjektiver Empfindungen.






Mittwoch, 12. Oktober 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Sonntag, 2. Oktober 2011

gravity

Zitate, Zitate, Zitate:

Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
(Wilhelm Busch)

Nur Künstler und Kinder sehen das Leben wie es ist.
(Hugo von Hofmannsthal)

Jedes Süße hat sein Bitteres, jedes Bittere sein Süßes, jedes Böse sein Gutes.
(Ralph Waldo Emerson)

Menschheit: einige wenige Vorläufer, sehr viele Mitläufer und eine unübersehbare Zahl an Nachläufern.
(Jean Cocteau)

Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele." (Albert Schweitzer)