Samstag, 23. April 2011

Wann hört das endlich auf?


Tage, Monate, Jahre vergehen.
Prägende Erinnerungen, bewegende Begegnungen mit Menschen & Sequenzen im Kopf bleiben.
Doch sind das nicht alles eher einzelne Bilder anstatt Sequenzen? Unser Gehirn macht daraus einen Film, der all das zurück in die Gegenwart holt. Dabei verfälscht es, sodass wir uns unterm Strich oft selbst belügen.

Befinden wir uns dann in einer ähnlichen Situation, wenn wir an die Zukunft denken?
Wird es überhaupt eine Zukunft geben & kann eine Zukunft überhaupt mehr als individuell gesehen existieren?
So unterschiedlich die Menschen sind, so viele unterschiedliche Arten der Zukunft gibt es - da Zukunft nur in den Köpfen existiert; Zukunft ist etwas fiktives.
Doch Menschen stellen sich ihre Zukunft vor; denken sich an den momentanen Platz einer Person aus der Gegenwart; wollen erreichen, sehnen sich nach mehr - sehnen die Zukunft herbei.

Bedürfnisse. Sehnsüchte.
Was wäre ein Leben ohne Sehnsucht nach fernen Dingen, Menschen oder Plätzen?
Was wäre ein Leben ohne die Dinge, für die es sich zu Streben lohnt?
Selbst wenn man die angestrebten Instanzen nie erreichen wird, so sind sie doch immer eine letzte Option; etwas, das man potenziell erreichen könnte, wenn man sich doch noch ein bisschen mehr anstrengen würde.


Ich vermisse gewisse Menschen.
Ich vermisse gewisse Orte.
Ich vermisse gewisse Dinge.
Ich hoffe, bald gefunden zu haben, wonach ich suche.

1 Kommentar:

  1. Das hast Du sehr sehr schön geschrieben, liebe Anne :-* Besonders die letzten vier Zeilen rühren mich fast zu Tränen! Ganz toll :) Und ich wünsch Dir auch, dass Du bald findest, wonach Du suchst!

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